Woher kommen die Kommentartrolle?

Trolle. Schon das Wort kann einen großen Teil des Problems erklären. Trolle sind keine Menschen. Sie sind grüne schleimige Monster, groß, muskulös und ohne viel Verstand. Das ist kein Zufall und auch kein außer Rand und Band geratener Witz. Die Bezeichnung “Troll” dient nicht nur der Abgrenzung, sondern auch der Herabsetzung des anderen und der Selbsterhöhung. Schon die Bezeichnung verhindert ein sinnvolles Nachdenken über das Thema.

Es gibt keine Trolle. Es gibt nur Kommentatoren. Kommentatoren sind Menschen mit menschlichen Bedürftnissen, ausgestattet mit menschlichen Motivationen.

Man sollte mit der Frage anfangen: Warum setzt sich jemand an die Tastatur und formuliert einen Kommentar? In manchen Fällen ist es offensichtlich und geht aus dem Kommentartext selbst hervor. “Hervorragender Artikel” und “Endlich mal wieder ein Artikel”, manchmal Kondolenzbekundungen und noch vieles anderes. Solche Beiträge in Kommentarforen sind kein Kommentar im Wortsinn.

Ein Kommentar füllt eine Lücke

Ein eigentlicher Kommentar bezieht sich immer auf einen Sachverhalt. Der ist zuerst der geschriebenen Inhalt des Artikels. Es kann aber auch das allgemeine Thema des Artikels sein, oder der globale Kontext, in dem sich der Artikel befindet. Das Kommentar selbst erfüllt einen Zweck. Es soll etwas ergänzen das im Artikel fehlt.

“Was fehlt” ist subjektiv. Es hängt von dem ab, was der Kommentator über den Artikel denkt und was er in dem Zusammenhang über den Rest der Welt weiß und für wichtig erachtet. Aber es hängt auch davon ab, was der Kommentarschreiber über die Leser seines Kommentars denkt. Das ist einmal der Autor, aber auch die anderen Leser.

Ein Kommentar soll etwas bewirken, sonst gibt es keinen Grund ihn zu schreiben. Wer dazu nichts zu sagen hat oder glaubt, dass nichts davon etwas bewirkt oder glaubt, dass alles darüber anderswo gesagt wurde und allen bekannt ist, der schreibt keinen Kommentar. Nur die anderen Leute schreiben Kommentare.

Sind Kommentatoren Aufmerksamkeitsschmarotzer?

Ja.

Einen Kommentar unter einen Blogeintrag oder eine Nachrichtenmeldung zu schreiben ist für fast alle Menschen die beste Möglichkeit öffentliche Aufmerksamkeit zu bekommen. Als ich Kommentare beim Economist geschrieben habe, wurden diese oft von über einhundert Leuten “empfohlen” und folglich von mehreren tausend Leute gelesen. Mit diesem Blog habe ich nicht im Ansatz eine solche Reichweite.

Ich glaube aber nicht, dass dieses “Schmarotzertum” negativ ist. Es bereichert den Artikel um Auffassungen die andere sind als die eigene Reaktion auf den Artikel. Die Auffassung des Autors mag interessant sein, aber die Meinung der anderen Leser zu dem Artikel bilden ein Geflecht, das vielschichtiger und interessanter sein kann, als es ein einzelner Artikel jemals sein könnte.

Solche Diskussionen sind übrigens das was man als den Prozess der politischen Willensbildung bezeichnet. Menschen gleichen ihr Weltbild untereinander ab, mit Referenz zu einem Fixpunkt – in dem Fall, einem Artikel in einem Blog oder einer Nachrichtenseite. In welche Richtung die Diskussion von diesem Fixpunkt aus verläuft, ist eine andere Frage. Aber wer die Diskussionen in Zusammenhang mit einem Artikel vor Ort nicht zulässt, der unterbindet diesen wichtigen Prozess. Natürlich kann die Diskussion auch darin bestehen, dass der Artikel kritisiert oder gar kurz gesagt zerlegt wird. Es kann auch sein, dass ähnliche Artikel gleich reihenweise zerlegt werden. Das hat Gründe und die sollte man nicht vorschnell bei den Kommentatoren suchen. Aber dazu später.

Der Ton des Artikels macht die Musik in den Kommentaren, auch den Kontrapunkt.

Selbst ein schlechter oder langweiliger Artikel kann eine interessante Diskussion auslösen. Gerade auf den größeren Nachrichtenseiten ist ein Artikel nur der Startschuss zu einer Diskussion. Er setzt das Thema und signalisiert der Gemeinschaft der Kommentatoren, dass hier eine Diskussion zu diesem Thema stattfinden wird und jeder der Interesse hat dazu eingeladen ist.

Der Artikel setzt den Ton.

Er bringt Argumente ein über die diskutiert werden kann. Aber er bringt auch ein Thema ein, zu dem es (unabhängig vom Artikel) eine Reihe von Argumenten gibt. Ähnliche Artikel zu ähnlichen Themen, die mit ähnlichen Argumenten einher gehen oder das gleiche Weltbild beschreiben, werden für sehr ähnliche Gruppen von Kommentatoren interessant sein und zu sehr ähnlichen Diskussionen führen.

Wenn ein Artikel zu vielen ähnlich gelagerten Kommentaren führt – im schlimmsten Fall zu einem Shitstorm – dann liegt das höchstwahrscheinlich daran, dass dem Artikel etwas entscheidendes fehlt. Die Kommentare ergänzen den Artikel. Wenn ein Artikel einseitig geschrieben ist, dann bilden die Kommentare im besten Fall den Kontrapunkt. Im schlechtesten Fall kommt es zur Selbstbeweihräucherung. Die Abwesenheit von Kritik durch Abwesenheit der Kritiker ist kein erstrebenswerter Zustand.

Wenn es zu massiver Kritik kommt reicht es nicht, sich darüber zu beklagen, dass Kommentatoren uneinsichtig sind. Es reicht nicht zu sagen, aber wir haben doch die Argumente schon zehn mal vorgebracht, wir können sie trotzdem nicht überzeugen. Wahrscheinlicher als persistente Dummheit der Kommentatoren ist, dass die Kritik auf irgendeiner Ebene berechtigt ist.

Es gilt diese Ebene zu finden.

Ich habe mich zum Beispiel oft gewundert, weshalb ich im Internet keine vernünftigen Diskussionen über Kernkraft führen konnte. Und natürlich habe auch ich zuerst meinen Gesprächspartnern die Schuld gegeben. Das ist Menschlich. Aber einer der wichtigsten Gründe lag bei mir. Ich habe nicht über die berechtigten Kritikpunkte an der Kernkraft gesprochen, weil ich glaubte, dass es doch selbstverständlich ist, dass man z.B. eine gute Regulierung durch die Regierung braucht. Das mag selbstverständlich sein, aber ich habe es nie gesagt.

Was also sollten die Leser meiner Kommentare denken? Natürlich haben sie in mir einen naiven Idioten gesehen, der nicht einmal über solche Selbstverständlichkeiten nachdenkt. Übrigens hatten sie damit fast recht. Denn über Dinge, über die man nicht diskutiert, denkt man meistens sehr wenig und auch dann nur äußerst oberflächlich nach.

Wenn der Autor nicht da ist, tanzen die Kommentatoren auf dem Tisch.

Diese Gruppendynamik hat natürlich zur Folge, dass bestimmte Themen mehrfach diskutiert werden. Es bedeutet auch, dass sich einige Kommentare nicht mehr auf den Autor, sondern die Kommentarleser bezieht. Das gilt insbesondere, wenn der Autor nicht Teil der Kommentargemeinschaft ist. Wieso sollte man ein Kommentar auch an den Autor richten (oder ihn beim schreiben berücksichtigen), wenn man weiß, dass der Autor auf Kommentare nicht reagiert und sie wahrscheinlich ohnehin nicht liest?

Das äußert sich meistens darin, dass der Autor nur noch in der dritten Person vorkommt. Es wird höchstens noch über den Autor gesprochen und nicht mit dem Autor. Das ist respektlos, wenn man bedenkt, dass das Kommentarforum Teil des Artikels des Autors ist. Aber die Respektlosigkeit gilt für beide Seiten.

Wenn man über Jahre die Kommentarforen einer Seite besucht hat und niemals ein Autor geantwortet hat, dann verhält man sich auch so. Die Distanz wird von beiden Seiten aufgebaut. Ein Kommentar an den Autor ist dann bestenfalls ein Stoßgebet an einen Gott, der sich auf den irdischen (Kommentar-)Ebenen nicht blicken lässt. Man braucht sich nicht zu wundern, wenn irgendwann in den Kommentaren ungehemmt über Autoren hergezogen wird.

Gott hat sich auf der Erde auch nicht mehr blicken lassen, schauen sie sich an wie man heute über Gott herzieht! Das gleiche gilt für praktisch den gesamten Rest des Medienbetriebs, der von eben dieser anachronistischen Hybris geprägt ist.

Was kann ich von einem Kommentar erwarten?

Einige der besten Kommentare sind eine Weiterführung des Themas. Sie können einen Artikel um so wertvoller machen, weil er dadurch in den Rest der Welt eingebettet ist. In welche Richtung das geht hängt aber von den Kommentatoren ab. Ein Artikel über eine bessere Batterie kann genauso zu einer Diskussion über Elektrofahrzeuge führen, wie zu einer Diskussion geostrategischer Militäreinsätze oder Handelsabkommen. Es kann auch eine Ergänzung von nicht diskutierten Details sein, was völlig normal ist, denn ein Artikel kann kein Thema erschöpfend diskutieren.

Aber zu den wichtigsten Funktionen eines Kommentars gehört es, auf Fehler und andere Perspektiven hinzuweisen. Fehler sind menschlich, jeder macht sie, meistens sieht sie ein anderer und nicht man selbst. Einfache, sachliche, Fehler lassen sich im Prinizip leicht sachlich diskutieren. Das setzt aber voraus, dass die Erwartung besteht, dass solche Fehler sachlich diskutiert werden können. Auch hier macht der Ton die Musik. Ein umsichtiger Artikel, der verschiedene Perspektiven mit einbezieht und erklärt, wie er zu dem einen oder anderen Schluss kommt, wird ähnlich umsichtige Kommentare hervorbringen.

Wenn der eigene Beitrag (egal ob ein Artikel oder ein Kommentar) den Eindruck erweckt, dass man nicht sachlich diskutieren kann, dann werden nur die naivsten Kommentatoren den Versuch dazu unternehmen. Dabei ist es egal, ob dieser Eindruck nun berechtigt ist oder nicht. Es gibt ihn und er hat seine Wirkung, wie ich bei der Diskussion der Kernkraft selbst schmerzhaft erfahren musste.

Als ich Kommentare auf Internetseite des Economist geschrieben habe, tat ich das fast nur bei Artikeln, mit denen ich nicht einverstanden war. Bei Artikeln, in denen ich eine andere Perspektive hatte und glaubte, dass andere Leser dieses Artikels von dieser Perspektive wissen sollten. Ein solches Kommentar zu schreiben heißt auch, nocheinmal genauer nachzudenken, was man schreiben will. Sogar das Schreiben allein ist ein Wert an sich. (Und ja, natürlich ist der selbstgeschriebene Kommentar unter allen Kommentaren immer der wichtigste. Aber trotzdem stellen die anderen Kommentare eine Bereicherung dar.)

Kommentare sind ein wichtiger Bestandteil eines Artikels. Einen Kommentar zu schreiben ist die Fortsetzung des Lesens eines Artikels mit anderen Mitteln. Noch dazu zusammen mit anderen Leuten, oft duzenden, hunderten oder tausenden – je nachdem wo das Kommentar steht. Kommentare sind wichtig für die Leser des Artikels, für die Kommentatoren selbst und für die Gesellschaft als ganzes, denn die Kommentatoren sind Teil der Gesellschaft in der wir leben.

Engagierte Autoren können in den Kommentaren die Perspektive anderer Menschen sehen. Und sie sollten sie sehen. Denn die Kommentatoren gehören zu den wichtigsten Lesern. Manche Kommentatoren mögen einen Autor leidenschaftlich hassen. Aber ein solcher Hass ist immer eine Hassliebe, denn vor dem Kommentar kommt der Artikel – und wenn es nur die Artikelüberschrift ist. Man kann sich des Interesses der Kommentatoren an dem Thema sicher sein, weshalb sie für jeden Autor wichtig sein sollten.

Autoren können durch sie herausfinden, wo sie Fehler machen, wo sie weiter recherchieren müssen, welche Themen interessant sind, welche Perspektiven existieren. Sie können zu besseren Autoren werden. Aber das können sie nicht, wenn sie Kommentare als überflüssig abtun oder sich von ihren Lesern distanzieren. Wer engagiert ist und sich für seine Leser interessiert, für den gibt es keine Kommentartrolle. Es gibt nur Kommentare.

2 thoughts on “Woher kommen die Kommentartrolle?

  1. Lass mich mal eine Lücke füllen:
    Du gehst davon aus, dass alle Kommentatoren an einer Diskussion interessiert sind. Dass sie kritisieren wollen oder etwas beitragen wollen. Der Begriff “Troll” bezeichnet aber ursprünglich Leute, die gerade das nicht wollen sondern in eine Debatte reingehen, weil sie Spaß daran haben, Kommunikation zu stören und Unfrieden zu stiften. Ich bestreite nicht, dass oft Leute als Trolle bezeichnet werden, die nur schlecht kommunizieren, eigentlich aber etwas beitragen wollen. Es gibt sicher auch Leute, die nicht provozieren wollen, sondern sich von dem Beitrag provoziert fühlen und aus ihrer Sicht nur zurückpoltern. Aber wir sollten unsere Augen nicht davor verschießen, dass es auch bewusste Störer gibt, die an eine Debatte nicht interessiert sind.

    Und dann bleibt noch immer die Frage, für wen wir die Diskussionen eigentlich veranstalten: Für die Blogger, für die Kommentierenden oder für die Leserinnen und Leser? Für letztere sind pöbelnde Kommentare störend. Ob sie absichtlich trollen oder sich provoziert fühlen, ist dabei unerheblich.

    • Im Prinzip muss ich dir Recht geben.

      Es gibt Leute, die mit Absicht Unfrieden stiften wollen, aber es ist meiner Erfahrung nach unter diesen Leuten die absolute Minderheit, die das ohne Grund und Auslöser tut.

      Wobei natürlich klar ist, dass man prinzipiell Kommentare löschen sollte, die nicht zum Thema passen. (Es seie denn, es gibt einen guten Grund.) Wenn möglich, sollte nichts gelöscht werden, das zum Thema passt und keine persönlichen Angriffe oder ähnliches enthält. (Es hilft, nötigenfalls den verbalen Zeigefinger zu erheben und darauf hinzuweisen, dass alles zivil bleiben soll.)

      Die “echten” Unruhestifter sind oft motiviert durch den Glauben, dass es bei einem bestimmten Thema nötig ist, Unfrieden zu stiften. Ich hatte letztes Jahr einmal eine Diskussion, in der ein letztlich selbsterklärter Troll sein Verhaltens selbst beschrieben hat. Seine Begründung war bemerkenswert:

      “Ich diskutiere hier nur, um eine Pro Atomkraft Meinung nicht unwidersprochen stehen zu lassen. Ich habe aber keine Chance, eben weil die Sache zu komplex ist, damit man sie vollends verstehen kann als Laie. Ist mir aber egal, hauptsache der Befürworter bekommt Gegenwind. Dann lässt sich nicht jeder Leser sofort schnell überzeugen. Gerne beende ich die Diskussion aber, eben weil ich mich aus Zeitmangel und fehlender Kompetenz geschlagen geben muss. Ich habe nicht die Zeit meine Argumente ausreichend zu recherchieren und die Gegenargumente ausreichend auf Stichhaltigkeit zu überprüfen.”

      http://www.wrint.de/2014/08/10/wr321-politische-urteilsfaehigkeit/#comments

      Im Prinzip ist er ein Troll. Aber wäre irgendjemandem geholfen gewesen, wenn seine (und meine) Kommentare gelöscht worden wären? Es gab sogar Leute, die extra einen Kommentar verfasst haben, um die Diskussion zu loben.

      Zu dem Statement ist es nur gekommen, weil ich ungefähr zum ersten Mal in meinem Leben in der Situation weitgehend die Fassung behalten und jeden Punkt so sachlich wie möglich diskutiert habe um die Diskussion nicht zu eskalieren – obwohl jeder Punkt von Seite des “Trolls” mit Absicht auf Streit hin formuliert wurde.

      Im Prinizip ist er halt doch kein Troll, sondern ein Kommentator. Ein echter Mensch. So schlau und so dumm wie wir alle anderen auch.

      Meine eigene Erfahrung ist die eines leidenschaftlichen Kommentarschreibers. Und mir ist es 2011 passiert, dass ich meinerseits zum Troll wurde, weil ich das Gefühl hatte, dass sowieso alles scheißegal war. Ich war wütend und mir ist in der Situation nichts besseres eingefallen als pöbelnde Kommentare zu schreiben. Das war auch für mich merkwürdig, aber so ist es dazu gekommen:

      Der Auslöser kam daher, dass es am 13. März 2011 auf Telepolis (was ich damals noch regelmäßig laß) in drei Tagen 11 mehrseitige Artikel über den Tsunami in Japan und den Unfall in Fukushima Daiichi geschrieben wurden. In all diesen Artikeln kamen aber nur zwei halbe Absätze vor, in denen von den Todesopfern des Tsunamis gesprochen wurde. Und einer dieser Absätze hatte die klare Aufgabe, den Tsunami und die Stärke des Erdbebens zu verharmlosen (“nur 1000 Todesopfer” man vergleiche das mit dem Erdbeben in Haiti mit 200.000 Toten) und so den Eindruck zu erwecken, dass der Unfall praktisch ohne nennenswerten Anlass passierte.

      Ein Kommentar meinerseits, dass mehrere Städte zerstört wurden und die Opferzahlen stündlich steigen, wurde mit “Du willst doch nur ablenken” quittiert. Die Berichterstattung in den Artikeln zusammen in der restlichen Medienlandschaft tat ihr übriges dazu, sowohl meine Stimmung zu verschlechtern als auch den Konsens im Kommentarforum zu verstärken, dass die Tsunamiopfer eher unwichtig sind.

      An der Stelle käme in jedem US Cartoon ein großes Bild vom Gesicht des Protagonisten mit “TILT!” in den Augen. Auf die tausenden toten Menschen hinzuweisen, die durch die Berichterstattung über Fukushima Daiichi in Vergessenheit gerieten, wurde für mich in diesem Moment wichtiger als die primitivsten Normen gesellschaftlichen Umgangs einzuhalten. Ich habe mich seit dem Tag dort auch nicht wieder blicken lassen – weil mir weder das gefiel, was aus Telepolis geworden ist, noch das, was aus mir geworden war. Aber bis zu dem Punkt kam es nur, weil ungefähr alle Punkte die ich oben aufgeführt hatte schief gelaufen sind.

      Ganz ähnliches ist wohl mit vielen Leuten auch im Laufe des Ukraine Konflikts passiert, in dem sehr viel von “Trollen” die Rede war. Auch hier wurden bestimmte Aspekte kaum betrachtet und oft aktiv in den Hintergrund geschoben, um andere Aspekte in den Fordergrund zu stellen und eine bestimmte politische Stimmung zu erzeugen. Ich bin mir sicher, dass es auch hier Leute gab, die von einem ähnlichen Gefühl überkommen wurden, wie ich Anno 2011.

      Es ist auch sehr gut möglich, dass meine Erfahrung einfach nicht ausreicht um das von der anderen Seite beurteilen zu können. Dieser Blog bekommt insgesamt sehr wenig Kommentare und ich hatte auch noch nicht die Möglichkeit, eine größere Nachrichtenseite von der Moderationsseite aus zu sehen. Es ist gut möglich, dass es Kategorien von Trollen gibt, die nicht off-topic posten und ohne Grund (oder ohne Grund den man beeinflussen könnte) auftauchen.

      Aber so sieht meine Erfahrung mit dem Thema aus.

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